Frage: „Was machst du jetzt eigentlich für die Bienen?“ Antwort: „Nix“
Frage: „Ja wie? Nix?“ Antwort: „Ja nix halt!“ Wir mähen nicht mehr!!!
Stellen Sie sich vor, wir hatten letztes Jahr das unglaubliche Glück, dass unser Rasenmähertraktor kaputt ging. Und weil mein Mann meinte das wäre ein Klacks, den Fehler findet er schon, und weil der Klacks sich einfach nicht finden ließ, wurde nicht gemäht. Irgendwann sauste ich mit dem kleinen Handmäher um die Blumenbeete und mähte spontane Wege durchs Gras.
Im April bekam der „Rasen“ in manchen Ecken einen lilablauen Schimmer. Der Günsel blühte. Dann hatten wir eine gelbe Phase (Löwenzahn und kriechender Hahnenfuß). In einer Ecke blühte ein zartes Gras, das wie Zuckerwatte ausschaute und im Spätsommer wars wieder blau von der Braunelle. Im September hatte unser Schwiegersohn Mitleid und mähte alles einmal mit seinem Traktor und dann wuchs alles wieder fröhlich vor sich hin.

Sie vermuten schon richtig. So einen „englischen“ Rasen hatten wir vor dem Rasenmäherdebakel auch schon nicht. Bereits seit den vergangenen heißen Sommern verließen uns diverse Rasengräser, weil wir nicht bewässert hatten. Durch das viele Mähen und Aufsammeln des Mähgutes und kein mineralisches Nachdüngen hatten wir unbeabsichtigt das ganze Gelände abgemagert. Rasen ist einfach nicht so mein gärtnerischer Schwerpunkt. Hauptsache er ist grün und kurz, wegen meiner Gräserallergie. Wahrscheinlich durch die Hitze 2018 waren die Gräserpollen aber wirkungslos und ich hatte keine Beschwerden, obwohl wir nicht mähten.
Na und Insekten hatten wir jede Menge. Sogar noch vor dem Bienenbegehren. Durchs Nichtstun. Wir haben das dieses Jahr wieder geplant. Unser einziges Problem ist unsere Enkelin. Im letzten Jahr hat sie ihren natürlichen Lebensraum, die Krabbeldecke, kaum verlassen. Wie kompatibel Bienen und eine barfüßige 2-Jährige sind wird sich herausstellen. Ich werde berichten.
Servus eure
Gitti
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Die Hybride aus chinesischer und japanischer Zaubernuss gibt es in vielen Sorten mit schwefel- bis sonnengelben Kronblättern, die die unscheinbaren Blüten für frühe Fliegen und Schwebfliegen interessant machen. Sogar rötlich bis orange Blütenfarben kann man entdecken. Diese haben leider eine geringe Fernwirkung. Die Blüten ertragen Frost bis fast – 20 °C, deshalb können sie sich die frühe Blütezeit ab Januar(je nach Witterung) leisten. Die Kronblätter rollen sich bei starkem Frost nachts auf und entrollen sich tagsüber wieder.
Zaubernüsse mögen es sonnig bis halbschattig und auch im Sommer nicht zu trocken, sonst setzten sie wenig Blüten an. Sie tragen im Sommer grünes Laub, dass der Haselnuss ähnelt und haben je nach Sorte im Herbst leuchtend rotes oder gelbes Laub.
Der Duftschneeball ist ein Hybride, der in Großbritannien gezüchtet wurde. Ursprünglich kommt er aus Nordchina. Der Strauch ist auch bei uns gut frostverträglich, nur seine Blüten, die witterungsbedingt schon im November und Dezember erscheinen, können bei längeren tiefen Frostperioden erfrieren. Bei unseren momentanen Temperaturen, haben die kleinen, in schirmartigen Rispen zusammenstehenden, rosa oder weißen Blüten kein Problem. Die Hauptblüte findet dann an warmen Tagen den ganzen Januar bis März/April statt.